37. Kölner Tanz- und Theaterpreise 2026 – Nominierungen 1. Halbjahr
Zum ersten Mal in diesem Jahr tagten die Jurys der von der Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn ausgelobten Kölner Tanz- und Theaterpreise, um die Nominierungen für das erste Halbjahr 2026 in den Sparten Kölner Theaterpreis, Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis und Kölner Tanztheaterpreis festzulegen
Von Anfang November 2025 bis 22. Juni 2026 wurden insgesamt 39 Theaterstücke, 21 Tanztheaterproduktionen und 18 Stücke aus dem Kinder- und Jugendtheaterbereich von der Jury gesichtet.
Für den Kölner Theaterpreis 2026 – gestiftet von der Sparkasse KölnBonn und dem Kulturamt der Stadt Köln – nominierte die Jury (Dr. Winfried Gellner, Norbert Raffelsiefen und Elisabeth Luft) als beste Inszenierungen aus insgesamt 39 gesehenen Stücken folgende 5 Produktionen:
- „DIE KATZE ELEONORE“ von Caren Jeß. Inszenierung: S. Rudat, im Rahmen der Produktions-Reihe EIN STÜCK WEITER des Freien Werkstatt Theaters, im Freien Werkstatt Theater
- „MAKING OF: MENSCHHEIT“, eine Radio Übernahme von Drama Köln e.V. in Kooperation mit dem Deutschlandfunk. Künstlerische Leitung: Philine Velhagen & Felizitas Stilleke
- „Richard III“, Produktion: Theater im Bauturm, Regie: Alexander Vaassem, im Theater im Bauturm
- „WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT“, Produktion: Studio Trafique, im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals, Regie, Konzept & Dramaturgie: Björn Gabriel, im Studio Trafique
- „TELL ME WHY“, Aids in Köln der 80er, im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals, Schauspiel, Konzept, Text, Ausstattung, Sound Design und Video: Produktionsbüro Petra P., in der Alten Feuerwache
Die Jury des von der GAG Immobilien AG gestifteten Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreises (Rebecca Jungbluth, Angelika Pohlert und Felix Zimmermann) entschied sich aus 18 gesehenen Stücken für folgende 4 Inszenierungen:
- „INTO IT“, Produktion: performing:group & Marie-Lena Kaiser, Koproduktion mit PACT Zollverein, Theater Ravensburg, Maschinenhaus Essen & ehrenfeldstudios Köln, Choreografie: Marie-Lena Kaiser, in den ehrenfeldstudios
- „DIE ECKE“, poetisches Tanztheater über das Zuhause in uns, Produktion: disdance project, Regie, Video, Programmierung: André Lehnert, Choreografie und Tanz: Paula Scherf, in der Alten Wursterei
- „IMAGINE – Welt ohne uns“, eine posthumane Fantasie, Koproduktion von ANALOG, COMEDIA und studiobühneköln, Inszenierung: Daniel Schüßler, in der COMEDIA
- „ERINNERUNG EINES MÄDCHENS“, nach Annie Ernaux, in einer Bearbeitung von Riccarda Russo und Ben Denke, Produktion: COMEDIA, Inszenierung: Riccarda Russo, in der COMEDIA
Für den Kölner Tanztheaterpreis, mit der KunstSalon Stiftung als Preisgeberin, nominierte die Jury (Manuel Kisters, Dr. Ruth Prangen und Tessa Temme) aus 21 Stücken folgende 3 Produktionen:
- „A CHANGE IS AS GOOD AS A REST“, von SANFTE ARBEIT & Elsa Artmann, Künstlerische Leitung, Tanz: Elsa Artmann, in der TanzFaktur
- „HOPE“, eine begehbare Tanzperformance zum Thema Hoffnung, im Rahmen von Sommerblut, künstlerische Leitung & Choreografie: Julia Riera-Kresser, in der Alten Feuerwache
- „DIE ZEIT IN MEINEM HAAR“, Koproduktion von DIPHTHONG.art e.V. und studiobühneköln, Choreografie: DIPHTHONG & Natalia Murariu, in der Alten Feuerwache
Für den Kurt-Hackenberg-Preis, Preis des Vereins der Freien Volksbühne Köln e.V., für politisches Theater mit dem Sponsor AVG Ressourcen GmbH, hat die Jury (Daniela Abels, Jutta Maria Staerk und Beate Schwarzbauer) folgende 4 Produktionen für das erste Halbjahr nominiert:
- „GESCHICHTEN AUS DER ZWEITEN KLASSE“, Produktion: nö theater, Inszenierung: Asim Odobašić, in der COMEDIA
- „LOST“, Künstlerische Leitung: Amineh Arani und Björn Gabriel (Regie), Produktion: Studio Trafique, im Studio Trafique
- „PYROFEMS“, Textfassung Charlotte Luise Fechner & Ensemble, Inszenierung: Andrea Bleikamp, Produktion: wehr51, Im Studio Trafique
- „WER HAT MEINEN VATER UMGEBRACHT“, Produktion: Studio Trafique, im Rahmen des Sommerblut Kulturfestivals, Regie, Konzept & Dramaturgie: Björn Gabriel, im Studio Trafique
Für den Kölner Zirkuspreis, ausgelobt von Atemzug e.V., mit der KunstSalon Stiftung als dem Preisgeberin, wählte die Jury (Angie Hiesl, Karina Syndicus und Daniel Patschovsky) folgende 3 Produktionen:
- „RAPT“, Kompanie Benjamin Richter, Konzept, Choreografie und Performance: Benjamin Richter, im Orangerie Theater
- „HIGH (ON) FASHION“, Performance und Choreografie: Clara Köpf, im CCCC - Creation Center Contemporary Circus
- „LOWER LEVEL“, UNANiM KOLLEKTIV, Konzept und Produktion: UNANiM Kollektiv, Performance & Choreographie Romi Okewu, im CCCC - Creation Center Contemporary Circus
Die Bekanntgabe der Nominierungen für den Kölner Darsteller*innenpreis erfolgt nach der zweiten Jurysitzung im November. In dieser Sitzung werden auch die besten Inszenierungen des zweiten Halbjahres bestimmt, die mit den bereits nominierten Produktionen in Konkurrenz um den jeweiligen Hauptpreis gehen.
Die Verleihung der 37. Kölner Tanz- und Theaterpreise findet am 7. Dezember um 19.30 Uhr im Saal der Stiftung Kultur im Mediapark 7 statt.
Presserückfragen unter E-Mail: pr@stiftungkultur.de
Kölner Tanz- und Theaterpreise
Veranstalter: Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn | Im Mediapark 7 | D-50670 Köln
E-Mail: theaterpreise@stiftungkultur.de | www.stiftungkultur.de